Schwuler Menschenrechtsaktivist in Mexiko ermordet

In Chilpancingo im mexikanischen Bundesstaat Guerrero ist am 4. Mai Quetzaolcoatl Leija Herrera, der Leiter des Centro de Estudios y Proyectos para el Desarrollo Humano Integral (CEPRODEHI – in etwa: Zentrum für Studien und Projekte für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung) ermordet aufgefunden worden. Seine Kopfverletzungen sollen von Schlägen mit einem Stein herrühren, weswegen Medien bereits von einer möglichen Steinigung sprechen. Leija Herrera kämpfte in seiner Stadt für die Rechte von Schwulen und Lesben. Er organisierte Demonstrationen, setzte sich für die Möglichkeit einer zivilen Partnerschaft für Homosexuelle ein und machte 16 Hassverbrechen publik, die bislang unaufgeklärt sind. Zudem betrieb er mit dem Zentrum CEPRODEHI Aufklärung über Aids und HIV.
Auf der Internetplattform Change.org haben Freunde und Verbündete eine Petition online gestellt, in der der Gouverneur des Bundesstaates Angel Aguirre aufgefordert wird, für eine Aufklärung des Verbrechens zu sorgen. Zudem wird, laut der englischen Übersetzung auf „LGBT Asylum News“ ein Ende der Diskriminierungen von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender gefordert. Es gebe ein weitverbreitetes Klima des Einschüchterung und der Kriminalisierung der Arbeit von Menschenrechtlern. Die Grausamkeit und Brutalität des Mordes deute auf ein homophobes Hassverbrechen hin.
Link: Petiton auf  Change.org


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