Personalia der Woche: Wer Scherpen trägt und wessen Frau wir zur sexuellen Orientierung befragen müssen

Auch die schwule Welt kann auf Titel nicht verzichten. Aber was bei den einen der Doktor, ist bei uns der Mister. Da für den Gewinn allerdings keine Abschlussarbeit zu schreiben ist, gibt es auch keine Plagiatsvorwürfe. Weitere Personalia sind das Coming-out zweier niederländischer Sportler und das Dementi eines deutschen Trainers.

Toni und Ursli Pfister alias Tobias Bonn verpartnert mit Christoph Marti arbeiten fleißig an ihrer Hommage an Peter Alexander und Mireille Mathieu. (1+2)

Peter Browning, der Mr Leather Berlin 2010, ist nun German Mr Leather 2011. (3)

Basti Flohr, Biker mit den Hobbies FFP – Ficken, Fitness, Party (laut Internetseite der Veranstalter), ist Mr. Fetish Biker 2011.

Klaus Wowereit, Nicht-Regierender Bürgermeister Berlins, in dessen Stadt immer häufiger Menschen in U-Bahnhöfen krankenhausreif geprügelt werden, hat ein echtes Problem: Der Erscheinungstermin seines nächsten Buches verspätet sich!

Taiga Ishikawa, japanischer Politiker, hat als erster offen schwuler Politiker seines Landes einen Sitz in einer Bezirksversammlung von Tokyo errungen.

Morrisey, Sänger, hat sich nicht die Hochzeit von Kate und William angeguckt. „Warum sollte ich? Sie sind Sozialschmarotzer!“, sagte er laut BBC.

Richard Stannard, Musikproduzent, beschreibt im Interview mit „Pink News“ seine Kindheit als „Billy Elliot“-Geschichte. (4)

Michael Lucas, Pornofilmproduzent, fordert die israelische Delegation beim Berliner schwul-lesbischen Stadtfest auf, nicht wie geplant auf Symbole wie Davidstern und Israelflagge zu verzichten.

Larry Kramer, LGBT-Aktivist, konnte die Aufführung seines Stückes „A Normal Heart“ am Broadway feiern.

Katherine Miller, Ex-Kadettin, die die US-Militärakademie West Point verließ, weil sie ihr Lesbischsein nicht verschweigen wollte, wird auch nach Abschaffung der entsprechenden Gesetze, nicht wieder an der Akademie zugelassen.

Coming-out

Jeffrey Wammes, Turner, und Mike Verschuur, Rennfahrer, haben das Spezialheft „L’Homo“ des niederländischen Frauenmagazins „Linda“ zum Thema Homosexualität im Sport genutzt, um sich zu outen. Das Cover zeigt sie im Kreis von fünf anderen Sportlern, die damit ihre Unterstützung zeigen wollen. Willkommen in der Familie!

Dementis

Joachim Löw, Trainer der Nationalelf, ist nicht schwul: „Fragen Sie gern meine Frau.“ Lieber Jogi Löw, Ehefrauen sind nicht immer am Besten informiert, wenn es um die Homosexualität ihres Ehemannes geht! Wir glauben Ihnen Ihre Heterosexualität aber gerne trotzdem!

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