Islamistischer Hassprediger Bilal Philips wird ausgewiesen

Die Frankfurter Ausländerbehörde hat am Mittwochabend dem als islamistischer Hassprediger geltenden Abu Ameena Bilal Philips mitgeteilt, dass er Deutschland innerhalb von drei Tagen verlassen muss. Zuvor war Philips zusammen mit dem ebenfalls umstrittetenen deutschen Konvertiten Pierre Vogel auf einer Kundgebung „Islam – die missverstandene Religion“ auf dem Frankfurter Roßmarkt vor 1.500-2.000 (nach Geschlecht getrennten) Menschen aufgetreten. Die Menge skandierte dabei „Allahu akbar“ (Gott ist der Größte). Versuche der Stadt, die Kundgebung verbieten zu lassen, waren am Hessischen Verwaltungsgericht gescheitert. Es hatte allerdings Auflagen erteilt, dass der „öffentliche Friede“ gewahrt werden müsse. „Die Aufstachelung zum Hass gegen Bevölkerungsgruppen oder zu Gewalt oder Willkürmaßnahmen wird untersagt.“
Philips hat früher die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert. Auf der Kundgebung selbst sagte er, laut „Frankfurter Rundschau“, Homosexualität sei „eine Sünde, die nach der Scharia bestraft wird, wenn diejenigen, die den homosexuellen Geschlechtsverkehr durchführen, sich stellen oder von vier Zeugen dabei beobachtet werden.“ Aber das gelte eben auch nur in einem Land, wo die Scharia herrsche. „Meine Schwester ist homosexuell, aber dafür hasse ich sie nicht.“
Volker Beck hatte bereits im Vorfeld die Bundesregierung aufgefordert, die Einreise Philips zu verhindern. Etwa 500 Menschen demonstrierten gegen die Veranstaltung. Zu Zwischenfällen soll es nicht gekommen sein.

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