Personalia der Woche: Wer mit Sonne Kohle macht und welche Homos Hockey lieben

Die Personalia dieser Woche fallen ein wenig spärlich aus. Wahrscheinlich waren wir zu sehr mit eigenen Personalien beschäftigt, um die übrige Welt sexuell orientiert zu scannen. Trotzdem: Es gibt Preisträger, schwule Hockey-Fans, einen mehr mit seinem Image als mit seiner Stadt beschäftigten Bürgermeister und die Erinnerung an einen schwulen Soldaten.

Daniel Küblböck, Ex-Superstar, versorgt Deutschland jetzt mit Öko-Strom und sich selbst mit Kohle.

Klaus Wowereit, Nicht-Regierender Bürgermeister Berlins, holt sich Lars Kühn als Wahlkampf-Berater. Kühn hatte zuvor für Olaf Scholz gearbeitet, der in Hamburg die absolute Mehrheit gewann.

Rike Ernert, 22-jährige Kölnerin, gewinnt den Goldenen Julit, den Preis für junge lesbische und schwule Literatur, für ihre Geschichte: „Ich bin nicht hier, um so zu sein wie andere mich gern hätten

Silas Schmidt, 24-Jähriger aus Halle an der Saale, gewinnt ebenfalls den Goldenen Julit, den Preis für junge lesbische und schwule Literatur. Seine Erzählung heißt: „Ohne Reli küsst sich’s besser

Kevin Keller, schwuler Highschool-Student in der gezeichneten Welt der „Archie“-Comics, erhält seine eigene, vierteilige Mini-Serie.

Henrietta und Daniella, zwei schwule Eishockey-Fans, erlangten TV-Berühmtheit, weil sie während der Übertragung  eines Spiels der Vancouver Canucks mit ihren rosa Shirts und dem Slogan „Hockey Lovin‘ Homos“ in den Blick der Kameras gerieten. Sie wurden später von Sicherheitskräften abgeführt, weil „abwertende“ Wörter wie „Homos“ nicht geduldet würden. Stimmt, das heißt doch MSM (Männer, die Sex mit Mänenrn haben).

Helene Faasen und Anne-Marie Thus haben vor genau zehn Jahren in den Niederlanden als weltweit erstes lesbisches Paar geheiratet.

Andrew Wilfahrt, schwuler Soldat, wurde am 27. Februar bei seinem Einsatz in der afghanischen Provinz Kandahar getötet. In einem via YouTube veröffentlichten Video erinnern sich die Eltern an ihren Sohn. Wilfahrt durfte sein Schwulsein noch nicht öffentlich machen, weil das Gesetz, das es ihm verbot, zwar abgeschafft wird, offiziell aber noch gültig ist.


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