Personalia der Woche: Wer geehrt wurde und wer (außer mir) Flip-Flops doof findet

Nicht nur eine Hollywood-Ikone, sondern auch das letzte verbliebene Mitglied der ersten Schwulenvereinigung der USA und ein Dramatiker sind in dieser Woche von uns gegangen. Weitere Personalia dieser Woche: ein Botschafter, ein Blogger, zwei Modemacher und Auszeichnungen für Unterstützer.

Mark Gooding, offen schwul und verpartnert (1), wurde zum britischen Botschafter Kambodias ernannt. Wir könnten uns auch vorstellen, ihn zum Woof zum Samstag zu ernennen.

Joe Jervis, Blogger aus New York (2), wurde für sein Blog „Joe.My.God“ mit dem erstmals vergebenen Outstanding Blog Award ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Tom Ford, Modemacher, hat in einem „Gentleman-Knigge“ fünf goldene Regeln festgelegt. Regel 5 „Shorts und Flipflops sind in einer Stadt immer unpassend“ findet unsere volle Zustimmung.

Josh Flagg, Immobilienmakler und Star der Show „Million Dollar Listing“ im amerikanischen Bravo-TV, hat sich als schwul geoutet – wie üblich mittlerweile kurz vor Erscheinen seiner Memoiren. Flagg ist 25 Jahre alt.

Giorgio Armani, Modemacher, wird die Garderobe und Kostüme für Ricky Martins anstehende Welt-Tournee entwerfen.

James Gruber, schwuler Menschenrechts-Veteran und letztes verbliebenes Mitglied der Mattachine Society, der ersten Schwulenvereinigung in den USA, ist friedlich im Alter von 82 Jahren in seinem haus in Santa Clara gestorben.

Lanford Wilson, schwuler Dramatiker, dessen Stück „Talley’s Folly, A Tale Told“ 1980 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, ist im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

Supporters:

Annette Humpe, Sängerin und Songschreiberin (3), wurde für ihr Lebenswerk mit dem Echo ausgezeichnet.  Bei der Gala sang sie „Blaue Augen“, begleitet von Selig, Adel Tawil und Max Raabe. (via YouTube)

Daniel Radcliffe, Schauspieler, erhält den Hero Award des Trevor Projects, einem Hilfsprojekt für schwule und lesbische Jugendliche (das Radcliffe auch finanziell unterstützt hat).

Liz Taylor, unsterbliche Schauspielerin im Hollywood-Olymp, wurde am Freitag auf dem Friedhof Forest Lawn Memorial Park nahe Los Angeles im kleinen Kreis beigesetzt. Und noch nach ihrem Tod unterstützt sie den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids und die Betreuungvon Infizierten weltweit. Ein Großteil ihres Erbes von geschätzten 600 Millionen US-$ mindestens soll ihren Aids-Stiftungen zugute kommen.


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