FDP bleibt draußen – Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Mit 32,5% wird die CDU stärkste Partei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – ausgerechnet jene Partei, die für Schwule und Lesben keine einzige Zeile in ihrem Wahlprogramm übrig hatte. Die FDP hatte dies auch nicht, blieb aber mit 3,8% unter der 5%-Hürde und zieht nicht mehr in den Magdeburger Landtag ein. Die Linke wurde zweitstärkste Partei mit 23,7%, die SPD erreichte 21,5%. Die Grünen ziehen mit 7,1% erstmals nach 13 Jahren wieder in den Landtag ein. Die drei letztgenannten Parteien hatten in ihren Wahlprogrammen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben gefordert.
Die NPD verfehlte den Einzug nur knapp, sie erreichte 4,6% der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,2%.
Alles deutet auf eine Fortsetzung der bisherigen Regierungskoalition aus CDU und SPD hin. CDU-Spitzenkandidat Reiner Haseloff würde dann die Nachfolge von Wolfgang Böhmer antreten, der aus Altersgründen nicht wieder als Ministerpräsident angetreten war.
(Zahlen: Landeswahlleiter/Vorläufiges amtliches Endergebnis)

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