„Schließlich geben sie mehr Geld aus“ Polizeischutz für Schwule in Amsterdam

Ehrlichkeit ist mitunter ernüchternd. Eine von großen Medien wie „Spiegel“ und „Süddeutsche“ von der Nachrichtenagentur dpa übernommene Meldung berichtet, dass Amsterdam künftig durch Polizeistreifen in Zivil die Sicherheit von Schwulen, maßgeblich schwulen Touristen, erhöhen will. Anhaltende Pöbeleien und Attacken gegen Homosexuelle im Grachtengürtel der Innenstadt hätten dem Image der Stadt geschadet. Das Versprechen von Polizeischutz und ein Förderprogramm für das Gastgewerbe sollen es aufpolieren. Das Motiv ist dabei weniger Nächstenliebe gegenüber verprügelten Schwulen als knallhartes Wirtschaftsinteresse. „Schließlich gibt ein homosexueller Tourist bei uns erfahrungsgemäß im Durchschnitt 30 Prozent mehr aus als ein heterosexueller“, zitieren die Medien den Stadtverordneten Iman Akel.
Der Rest der Meldung liest sich dann wie ein Werbezettel fürs heile schwule Amsterdam … passend zur heute startenden Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

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1 Response to “„Schließlich geben sie mehr Geld aus“ Polizeischutz für Schwule in Amsterdam”


  1. 1 Herbert März 11, 2011 um 7:21 am

    jaja… „Gayfriendly“ heisst eben zuallererst „Gaymoneyfriendly“: wenn man sich z.B. die Websites der Hotels anschaut findet man dort kein Wort zum Thema „Gayfriendly“.

    Man nimmt eben gerne unsere Kohle, wenns aber hart-auf-hart kommt wird das aber ganz schnell unter den Teppich gekehrt: das Geld von Afrikanischen Massenmöderrn, amerikanischen Kriegsverbrechern, deutschen Steuerhinterziehern oder auch kinderschändenden Kirchenfürsten wird eben auch gerne genommen ohne dass das entsprechend kommuniziert werden würde.


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