Mord an ehemaligem Tänzer – Berliner Polizei hat ersten „hilfreichen“ Hinweis

In der Nacht zum Montag wurde der 58-jährige Klaus Johannsen tot in seiner Wohnung in der Namslaustraße in Berlin-Reinickendorf aufgefunden. Nachbarn hatten wegen Rauchs, der aus der Wohnung drang, die Feuerwehr gerufen. Man fand die Leiche Johannsens, mit durch eine Drahtschlinge verursachten Würgemalen am Hals und Glassplittern im Rücken. Johannsen ist als Tänzer auch im Friedrichstadtpalast aufgetreten. Er lebte, so der „Tagesspiegel“, zuletzt zurückgezogen in seiner Reinickendorfer Wohnung. Ein Grund soll der Tod seines langjährigen Partners vor einigen Jahren gewesen sein. Johannsen arbeitete als Raumpfleger.
Ebenfalls im „Tagesspiegel“ wird ein Ermittler zitiert, man gehe derzeit nicht davon aus, „dass sein Tod in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit seiner sexuellen Neigung steht“. (Die „BZ“ schreibt dagegen am 28.2., er sei „vermutlich“ von einem „Stricher“ umgebracht worden.) Ein Aufruf soll nun einen ersten „hilfreichen“ Hinweis erbracht haben. Dieser habe zu einem bisher nicht gekannten Bereich von sozialen Kontakten des Getöteten geführt.
Die Berliner Mordkommission sucht nach Personen, die Klaus Johannsen kannten, ihn am Wochenende 26./27. Februar 2011 gesehen oder Kontakt zu ihm hatten. Hinweise unter Telefon 030- 4664 911 301 oder jede andere Polizeidienststelle.
Link: Fahndung der Berliner Polizei im Internet

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