Personalia der Woche: Wer „Daddy #1“ ist und welche Diva den Ton angibt

Die Welt hat einen schwulen Papa mehr, das Schweizer Fernsehen einen „Quotenschwulen“. Zum Ausgleich gibt es auch ein Dementi und ein Coming-out, das keins ist. Eine Klarstellung gibt es auch: Unsere Barbra ist KEINE Zicke!

Rufus Wainwright, Musiker (1), ist „Daddy #1“ – Die am 2. Februar geborene Tochter heißt Viva Katherine Wainwright Cohen und  ihre Eltern sind Lorca Cohen, Rufus Wainwright and „Deputy Dad“ Jorn Weisbrodt. Wir gratulieren!

Richi Sauder, 66-jähriger pensionierter Elektroniker (2), liebt zwei Männer, die wiederum von Sauders Ex-Frau gemocht werden, und ist „Quotenschwuler“ (sein eigenes Wort) in der SF-Serie „Bi de Lüt“.

Vincent Ma, Kellner, erhält 21.500 £ Entschädigung, weil er im Restaurant Yauatcha in London von einem Gast beleidigt wurde.

Fred Karger, Republikaner und u.a. Wahlkampfmanager von Ronald Reagan, will erster offen schwuler Präsidentschaftskandidat bei den Wahlen 2012 werden.

Perry Moore, Filmproduzent („Die Chroniken von Narnja“), ist tot. Er soll an einer Überdosis OxyContin gestorben (ein Schmerzmittel ähnlich Morphium) gestorben sein.

Rio Reiser, Sänger († 1996), ruht nun auf dem Berliner St. Matthäus-Friedhof.

Unterstützer:

Björn Ulvaeus, ABBA, bedankt sich bei den schwulen und lesbischen Fans für ihre Treue.

Barbra Streisand, Diva (3), hat ihre Bemerkung über einen möglichen Auftritt in der TV-Serie „Glee“ bedauert. Dabei war ihre Replik „Nicht wenn es sich vermeiden lässt“ doch klar und auch verständlich. Wer sowieso mal wieder auf Barbras Internetseite vorbeischauen möchte, hier lang.

Vicky Leandros, Schlagersängerin, ist jetzt auch Kommandeurin.

Prinz Harry, Trauzeuge bei der anstehenden Heirat seines Bruder Williams, kann sich auch in einer schwulen Bar zusaufen.

Tendenziöses Zwischenreich:

Manfred Amerell, Ex-Schiedsrichterbetreuer, lehnt im Prozess gegen Ex-Schiedsrichter Kempter einen Vergleich ab.

Nicht so wirkliches Coming-out:

Channing Tatum, Schauspieler (4), nennt seine Freundschaft zu Jamie Bell eine „Bromance“ (Brüder, die sich lieben“) und natürlich will er auch Sex mit ihm gehabt haben … Hintergrund ist der Film „The Eagle“, in dem beide eine Art Meister-Sklave-Beziehung im alten Rom spielen. Natürlich ohne Sexszenen. Nun, mit verbranntem Schwanz, ein Unglücksfall bei den Dreharbeiten (kein Witz!), kann das nicht ganz so wild gewesen sein mit dem Sex. Und was das Schwulsein angeht: Von Ehen (in seinem Fall mit Jenna Dewan) haben wir uns ja noch nie täuschen lassen …

Dementis

Darren Criss, Schauspieler, ist nicht schwul. Es gibt Meldungen, die machen einen nicht wirklich betroffen!

und was hier nicht steht:

Das Gefasel von Musik-Kunstprodukt Justin Bieber übers Schwulsein und über Abtreibung. Der Gute ist einfach zu jung dafür, auch wenn er es gut mit uns meint!

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