„Standrechtliche Erschießung“ Helmut Metzner kritisiert Westerwelle

Im Interview mit dem Magazin „Stern“ hat Helmut Metzner, Ex-Büroleiter von Guido Westerwelle, seinen ehemaligen Chef und die FDP heftig kritisiert. „Zeitweise fühlte es sich so an, als ob man mich aus der Schusslinie nimmt, in dem man mich standrechtlich erschießt“, beschreibt er seine Situation. Metzner soll Interna aus der Parteizentrale an die US-Botschaft weitergegeben haben. Nach Bekanntwerden im Zuge der WikiLeaks-Enthüllungen wurde das Arbeitsverhältnis Metzners bei der FDP „einvernehmlich beendet“ .
Mit Westerwelle hätte er vor der WikiLeaks-Enthüllung das letzte Mal gesprochen. „Menschlich gesehen hätte ich es angemessen gefunden, wenn er mit mir gesprochen hätte. Politisch gesehen handelte er aber richtig.“ Trotz der Enttäuschung will Metzner Mitglied der FDP bleiben. Er sähe „den Geist der Freiheit“ nicht dadurch gefährdet, „dass sein Bodenpersonal Schwächen hat“.
Der 42-jährige Metzner hat mittlerweile eine eigene Beratungsfirma gegründet.
Das Interview mit Metzner ist im „Stern“ (Ausgabe 17.2.11) nachzulesen.

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