Morddrohungen gegen schwulen Modemacher Cemil Ipekci

Der Modemacher Cemil Ipekci gilt als einer der bekanntesten Schwulen in der Türkei. Der „Spiegel“ hat ihn einmal als „Karl Lagerfeld der türkischen Modeszene“ bezeichnet. Er soll Morddrohungen von islamischen Extremisten erhalten haben und steht nun unter Polizeischutz. Drei Beamte sollen für seine Sicherheit sorgen. Angst habe er aber nicht, so Cemil Ipekci gegenüber der Zeitung „Radikal“.
Ipekcis Name soll auf einer Todesliste der türkischen Hisbollah stehen. Bei einer Polizeirazzia gegen mutmaßliche Mitglieder der türkischen Hisbollah im ostanatolischen Erzurum waren kürzlich, laut Presseberichten, Bilder von Ipekci sowie Lagepläne seiner Wohnung in Istanbul gefunden worden.
Cemil Ipekci bezeichnet sich selbst als gläubig, gilt als konservativ, tritt aber für eine laizistisch geprägte Toleranz ein. Im „Spiegel“-Interview sagte er: „Wichtig ist es, laizistisch und tolerant zu sein. Gott ist tolerant. Er respektiert uns. Es ist also egal, ob ich diesen oder jenen Look mag oder nicht.“

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