Hauptfeldwebel soll Soldaten vergewaltigt haben

Seit Donnerstag sitzt ein 38-jähriger Hauptfeldwebel aus der Bayerwald-Kaserne im bayrischen Regen in Untersuchungshaft. Er soll einen Untergebenen, einen 26 Jahre alten Feldwebel, vergewaltigt haben. Ein Bericht der „Süddeutschen“ spricht von zwei Fällen. Der eine soll sich in der Kaserne in Regen ereignet haben, dort ist das Panzergrenadierbataillon 112, dem beide Soldaten angehören. Der andere an einem anderen Einsatzort –  „Nicht jedoch in Afghanistan, wo Teile dieser Einheit stationiert sind“, zitiert das Blatt einen Polizeisprecher. Von einem „Feldlager in Afghanistan“ hatte die „Welt“ geschrieben.
Das Opfer habe aus Angst vor Schikanen lange geschwiegen. Die Vorfälle, die etwa ein Jahr zurück liegen, sollen der Bundeswehr bereits seit Anfang Januar bekannt sein, die Staatsanwaltschaft sei aber erst Anfang Februar eingeschaltet worden. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, laut „Welt“, dies sei „ein ernster Vorwurf, der in keiner Weise toleriert und akzeptiert werden kann“.
Der Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Erst unlängst waren Vorwürfe wegen sexueller Nötigung im Zusammenhang mit den Vorgängen auf dem Schulsegelschiff der Marine, der Gorch Fock, bekannt geworden.
Link: Bericht & Video bei BR-Online / >>> UPDATE: Urteil


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