Zahl der HIV-Neuinfektionen geht weltweit zurück – immer noch 10 Millionen Menschen ohne Zugang zu Medikamenten

Update 21.11.2012: Neuere Zahlen hier

Weltweit gesehen geht die Zahl der HIV-Neuinfektionen langsam zurück. Immer mehr Menschen erhalten Zugang zu lebensrettenden Medikamenten. Die schlechte Nachricht dabei: Es sind immer noch zu wenig.
Laut Jahresbericht von UN-Aids leben weltweit 33 Millionen Menschen mit HIV/Aids, davon 22,5 Millionen südlich der Sahara. (In der Karte sind die dunkelroten Gebiete am stärksten betroffen.)

1,8 Millionen starben im letzten Jahr an den Folgen der Immunschwächekrankheit. 2004 waren es noch 2,1 Millionen.
Die Zahl der Neuinfektionen wird mit 2,6 Millionen angegeben, das ist ein Rückgang um fast 20%. Dies wird als Erfolg der Präventions-Kampagnen gewertet. In Ländern mit niedrigem oder mittleren Volkseinkommen erhielten 5,2 Millionen Menschen Zugang zu antiretroviralen Therapien, 1,2 Millionen davon erstmalig im Jahr 2009. Dem stehen 10 Millionen gegenüber, die nicht die nötige medizinische Versorgung erhalten.
Seit Ausbruch der Aids-Epidemie starben 30 Millionen Menschen an den Folgen von HIV und Aids.
Quellen: Ondamaris / NZZ

Link: Zahlen für Deutschland im S.i.e.g.T.-Bericht vom 22.11.10.

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