Doku über Homophobie im Fußball erhält Grimme-Preis

Die DSF-Doku „Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball“ von Aljoscha Pause ist bei der heutigen Vergabe der renomierten Grimme-Preise mit einem Spezialpreis in der Kategorie „Information & Kultur“ ausgezeichnet worden. In seiner Dokumentation berichte Pause „von spannenden Entwicklungen im Profifußball, die es nach seiner ersten Dokumentation zum gleichen Thema seit 2008 gegeben hat“, heißt es in der Presse-Meldung des Grimme-Instituts über die Gewinner.
In einem „Stern“-Interview sagte der Filmemacher u.a.: „Es wird ja häufig gesagt, der Fußball sei eines der letzten Reservate archaischer Männlichkeit. Dort ist Sexismus noch stärker verbreitet als im Gros der heutigen Gesellschaft, und Homophobie eben auch. Wobei es wichtig ist, zu sagen, dass auch der Rest unserer Gesellschaft längst nicht so aufgeklärt und schwulen- bzw. lesbenfreundlich ist, wie immer gerne behauptet wird.“

Für seine Dokumentation war Pause bereits 2008 vom Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen mit dem Felix-Rexhausen-Preis ausgezeichnet worden. Mit dem Spezialpreis der Grimme-Preis-Jury erhält er nun auch den wichtigsten Medienpreis des Landes.

Presse-Meldung des Grimme-Instituts mit allen Preisträgern

Bericht über die Nominierung


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