Mit 'Mahnmal zur Homosexuellenverfolgung' getaggte Einträge



Küsse gesucht

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Ein Bestandteil des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist der Blick auf ein sich küssendes Männerpaar – eine Filmsequenz in der Endlosschleife. Es gab viel Kritik, dass lesbische Liebe im Mahnmal zwar mitgemeint, aber nicht sichtbar ist. Als Konsequenz wurde beschlossen, den Film zweijährlich zu wechseln. Nun startet offiziell der Ideenwettbewerb für den neuen Film, der ab Mai 2010 zu sehen sein soll. Ist jetzt also der Lesbenkuss dran?
Die Ausschreibung der Stiftung Denkmal hält sich neutral, die Vorgaben für den Film lauten: schwarz-weiß; gleichgeschlechtliche Kussszene; maximal 2 Minuten Länge.
Konzepte (nicht unbedingt fertige Filme) können, zusammen mit Nachweis der fachlichen Kompetenz und Referenzen, bis 9. Januar 2010 bei der Stiftung Denkmal eingereicht werden. Den vollständigen Text der Ausschreibung gibt es hier als PDF.

Fotos von der Beschädigung des Homosexuellen-Mahnmals

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Drei Aufnahmen der neuerlichen Beschädigung am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen. Ondamaris hat ebenfalls die Beschädigungen dokumentiert. Seine Fotos sind hier. Auffällig ist die eingekratzte  “62″ am unteren Rand der Scheibe (im Foto von mir weiß umrandet). Eine Signatur?

Neuer Anschlag auf Homo-Mahnmal

Das Berliner Mahnmal für die von den Nazis verfolgten Homosexuellen ist erneut beschädigt worden. Unbekannte haben, wie beim letzten Mal, wiederum die Sichtscheibe, durch die man ein sich küssendes Männerpaar sehen kann, beschädigt. Das berichten Tagesspiegel und queer.de. Im Bericht des Tagesspiegel wird Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, zitiert, er lehne es ab “das Homosexuellen-Mahnmal rund um die Uhr bewachen zu lassen. Das wäre ein falsches Signal”. Schon nach dem ersten Anschlag wusste auch Berliner Kultursekretär André Schmitz gleich, dass es keine ständige Videoüberwachung geben solle. Der “offene Charakter” des Mahnmals solle gewahrt bleiben. Ich finde die Haltung, ehrlich gesagt, ziemlich verwunderlich und, mit Verlaub, nach dem neuerlichen Anschlag ist das Signal doch eher dies, dass man so, wie man in Berlin jederzeit ungestraft Schwule und Lesben verprügeln kann, man auch ungestraft jederzeit die Mahnmale der Schwulen beschädigen kann. Dass man jederzeit schwule Einrichtungen terrorisieren kann, wurde ja schon beim Cafè Positiv bewiesen. Stattdessen übt sich Berlins Riege der Verantwortlichen wieder in Empörung, lehnt aber jedes ernsthafte Eingreifen ab. Also nochmals die Frage: Wieso sind Mahnmale von Homosexuellen nicht wert, geschützt zu werden?

Attacke gegen Mahnmal: Polizei ahnungslos?

Die Berliner Polizei ist hinsichtlich ihrer Haltung gegenüber Schwulen und Lesben sichtlich gespalten. Am erinnere sich an die Geschehnisse zum diesjährigen CSD Weiterlesen ‘Attacke gegen Mahnmal: Polizei ahnungslos?’


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