
Deutschland hatte nicht die Größe, den vermutlich letzten schwulen KZ-Überlebenden Rudolf Brazda angemessen zu ehren. In Frankreich dagegen wurde dem 98-Jährigen nun von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sakozy die höchste Auszeichnung des Landes, der Orden der Ehrenlegion, verliehen. Von 1942-1945 war Brazda in Buchenwald wegen seiner Homosexualität inhaftiert. Brazdas Leben schildert die Biografie “Das Glück kam immer zu mir” (Alexander Zinn, Campus Verlag). Fotos von der Verleihung des Ordens auf der Internetseite von “Tetu”. Obiges Foto stammt aus dem YouTube-Video “Der letzte schwule KZ-Häftling”.
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