Am 1. Februar 2012 war der 31-jährige Carsten S., damals Mitarbeiter der Düsseldorfer Aids-Hilfe, wegen Unterstützung der rechtsextremen Terrorzelle NSU verhaftet worden. Er soll eine der Tatwaffen für spätere Morde beschafft haben. (S.i.e.g.T.-Bericht 1.2.2012) Heute beantragte die Bundesanwaltschaft seine Freilassung. Zwar ist Carsten S. weiter verdächtig und muss mit einem Prozess rechnen, es bestehe aber aufgrund seiner sozialen Bindungen keine Fluchtgefahr. Zudem habe er sich glaubhaft von rechtsextremem Gedankengut entfernt und zur Aufklärung beigetragen und ein umfassendes Geständnis abgelegt (S.i.e.g.T.-Bericht 23.2.2012). Carsten S. kann, weil er zur Tatzeit 19 Jahre alt war, mit einer geminderten Jugendstrafe rechnen.
Neben Carsten S. wird auch Mathias D. aus der Untersuchungshaft entlassen. Letzte Woche war bereits der mutmaßliche NSU-Helfer Holger G. freigelassen worden.
Carsten S., mutmaßlicher Terrorhelfer, wird aus U-Haft entlassen
Veröffentlicht Mai 29, 2012 Aktuell , gay , Gesellschaft , Politik , Polizei , Recht und Justiz , schwul , Wichtiges schneller bei SamstagisteinguterTag! GeschlossenSchlagworte: Carsten S., Düsseldorf

