In einem erschütternden Artikel berichtet “Timesonline” vom ersten Prozesstag gegen ein schwules Paar in Malawi, das Ende Dezember letzten Jahres nach Durchführung einer “Heiratszeremonie” verhaftet worden war. Der 20-jährige Tiwonge Chimbalanga musste sich, so beschreibt es “Timesonline” vor Prozessbeginn übergeben und stürzte zu Boden. Das wurde vom Publikum mit Johlen und Rufen von beleidigenden, schwulenfeindlichen Parolen “kommentiert”. Niemand kam Tiwonge Chimbalanga zur Hilfe. Er musste sich aus eigener Kraft erheben und durfte dann das Gericht verlassen, um sich zu waschen. Als er zurückkehrte, musste er sein Erbrochenes selbst aufwischen. (Was ihm symbolisch die “Frauenrolle” zuweist.) Der vorsitzende Richter Nyakwawa Usiwausiwa vertagte schließlich die Sitzung auf den 25. Januar und ordnete an, Tiwonge Chimbalanga ins Krankenhaus zu bringen. Seine Anwälte erklärten, er leide an schwerer Malaria.
Weiter spricht der Bericht von einer wachsenden Feindseligkeit der Öffentlichkeit gegen das schwule Paar. Im Gefängnis wurden die beiden geschlagen und misshandelt. Amnesty International hat ihre Freilassung und die Einhaltung der Menschenrechte gefordert.
Siehe auch Foto und weiteren Bericht auf “Towleroad”.


Erschütternd, dass es immer noch länder auf diesem Planten gibtm die den Mensch nicht einfach Mensch sein lassen.
Unglaublich ist dabei noch, dass kein westeliches Land, kein Staatenbündnis etwas gegen derlei Verfolgungen unternehmen will.