Rudolf Brazda bei Gedenkfeier gestürzt

Unglücksfall bei den CSD-Feiern in Berlin: Rudolf Brazda ist bei der Gedenkfeier am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen gestürzt. Wie Spiegel online berichtet, soll nach Polizeiangaben das Rednerpult weggerutscht sein. Brazda erlitt Verletzungen am Kopf und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Brazda war von 1941-45 von den Nazis wegen seiner Homosexualität im KZ Buchenwald eingesperrt. Der 96-Jährige ist heute einer der wenigen bekannten und sich öffentlich engagierenden Zeitzeugen.
Die Gedenkfeier wurde wegen des Vorfalls abgebrochen.
(Meldung auch bei Ondamaris / Über Brazda: NZZ-Artikel)