Lese ich das richtig? Christoph Metzelder lässt sich bei Meisterschaften immer einen Bart wachsen und wenn alles vorbei ist, rasiert er ihn ab? In der Berliner Zeitung wird er zitiert: “Es ist ein schönes Ritual. Man guckt jeden Tag in den Spiegel und sieht: Er wird länger. Das heißt: Wir sind noch im Turnier. Ob die Frauen das toll finden oder nicht, ist mir egal. Ich ziehe das durch!” Was heißt denn hier Frauen?

Lieber Herr Metzelder, der Bart bleibt bitte dran, sonst ist ja gar nix mehr in der deutschen Fußball-Mannschaft, woran mein “Beute”-Scanner-Blick in dieser endlos grünen Wiese hängenbleiben könnte. Woran soll sich denn ein Homo wie ich noch erfreuen, der auf reifere Männer mit Bart steht? ist ja sonst nur noch ein Haufen unreifer, glattgeleckter Männerbübchen da im Team. Darum kann ich auch an dieser Stelle einmal gestehen, dass ich die ganze Debatte um schwules Outing im Profi-Fußball unwichtig finde. Die schwule Welt gewinnt – jetzt mal rein ästhetisch gesehen – dadurch nicht viel!!! Jedenfalls meine schwule Welt nicht. Es reicht also völlig, wenn Metzelder sich weiterhin den schönen Bart gönnt, mit seiner sexuellen Orientierung darf er es auch nach dem Spiel so belassen wie es vorher war.
Nachtrag: Per E-Mail fragte mich jemand, auf der Text eine versteckte Anspielung auf einen schwulen Metzelder sei. Also eigentlich ist der Text eine Anspielung darauf, dass ich Männer mit Bart sexy finde! Über Metzelders Vorlieben ist mir so gar nix bekannt und ich beabsichtige auch gar nicht, ihn in die stets unergiebige Gerüchteküche zu stecken. Sollte er schwul sein, prima, sollte er es nicht sein, auch nicht tragisch!
Schlagworte: Bart, Christoph Metzelder
Juli 5, 2008 um 4:16
Die grösste Pflaume auf dem Platz war Christoph Metzelder.
Ob er von den Spaniern nach dem Finale einen Scheck zugesteckt bekommen hat? Nix genaues weiss man nicht.
Mit Fussballverweigerer und Unfähigen kann man keine Titel holen.
Metzelder hätte Charackter bewiesen, wenn er freiwillig den Platz verlassen hätte.
Da er freiwillig nicht geht, dieser Sprücheklopfer, würde ich sagen, schmeisst ihn raus aus der Nationalmannschaft.
Das ein Spieler mit Kreisklasseformat in Spanien Millionen verdient ist mir unerklärlich.