Nicht schon wieder! Aber angesichts der vielen CSD-Paraden, auf denen Lesben und Schwule womöglich feiern, ohne sich tiefergehenden Gedanken zu ergeben, warum sie nun homo geworden sind, ist es verständlich, dass seriöse Wissenschaftler weitergrübeln (ohne zu feiern!). Kurzum: An einem Stockholmer Institut hat man irgendwas (Sexualverhalten) an irgendwem (ein- und zweieiigen Zwillingen) irgendwie (Fragebogen) untersucht und befindet nun, dass es ein Schwulen-Gen wohl so nicht gibt. – Erleichtertes Aufatmen unsererseits! „Genetische Faktoren sind für die Homosexualität bei Männern zu 35 Prozent und bei Frauen nur zu 18 Prozent mitbestimmend“, schreibt uns der Spiegel-Artikel zur Studie (Stand: 29.6.08) Das ist jetzt aber ungefähr so wie die Prozentangabe, wie passiv/aktiv jemand beim Sex ist. Etwa 70% passiv … sagt uns nicht wirklich was, verheißt aber, dass der andere nicht ganz faul auf dem Bett rumliegen wird und zu einem Drittel mitackert bei der sexuellen Erfüllung. So ist das also auch mit den Genen, sie helfen irgendwie ein bisschen mit, aber genaueres weiß man nicht. Wichtiger als Gene ist – auch hier: irgendwie – die Umwelt. Der „Umweltanteil“ liege bei Frauen bei 82, bei Männern bei 65 %. Angeberisches Brustanschwellen auf der Männer-Seite: Wir sind halt nicht so leicht von „der Umwelt“ rumzukriegen wie Frauen … irgendwie!
Homo-Gen: File not found!
Veröffentlicht Juni 29, 2008 Alltag , Gesellschaft , gay , gay life , lesbisch , schwul geschlossenTags: Homo-Gen

