Ergebnisse der Vorwahlen der US-Demokraten, wer KandidatIn für die Präsidentschaft werden soll: Obama hat von den vier anstehenden Bundesstaaten lediglich in Vermont den Sieg errungen. Hillary Clinton dagegen in den wichtigen Staaten Ohio und Texas sowie im kleinen Rhode Island gesiegt. Rein rechnerisch hat Obama damit immer noch mehr Wahlmänner (die letztlich in einem großen Nomminierungsparteitag im August entscheiden) auf seiner Seite als Clinton. Sein Vorsprung ist aber erheblich kleiner geworden.
Was Obamas Haltung zur Homo-Ehe angeht, hat Stefan im Kommentar zur letzten Meldung zwei Ausschnitte aus Obama-Auftritten verlinkt. Queer.de interpretiert Obamas Äußerungen, er habe mit der Bergpredigt für die Homo-Ehe plädiert. Zunächst einmal hat er sicherlich sehr deutlich geäußert, dass es aus christlicher Sicht niemals akzeptabel sei, andere zu verunglimpfen. Er hat aber auch klar gemacht, dass, wie auch immer eine Regelung für Schwule und Lesben hinsichtlich des Zusammenlebens aussehe, dies nicht „Ehe“ heißen dürfe. „Rather sophisticated“, möchte man sagen.Ich bleibe also dabei, Obamas Haltung ist, wie die vieler Politiker auch hier in Deutschland, eine arrogante, die sich herablässt, Homosexuellen auch ein bisschen Rechte zu geben. Also darum auch auf die Gefahr hin, dass meine Ansicht demokratisch gesehen altmodisch und wahrscheinlich ein Auslaufmodell ist: Entweder sind alle Menschen gleich oder nicht. Ein „bisschen gleicher“ kann es nicht geben.
Nochmals Obama
Veröffentlicht März 5, 2008 Alltag , Gesellschaft , Politik , gay , gay life , lesbisch , schwul geschlossenTags: Barack Obama, Homo-Ehe

